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Wozu sollte man die Beweglichkeit schulen, fragst du dich? Lies hier, warum es nicht nur im Berufsalltag wichtig ist, beweglich und körperlich flexibel zu bleiben. Wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt, ist der Gang in die Teeküche oder zum nächsten Konferenzraum wahrscheinlich das Maß der Dinge, die man an Bewegung im Arbeitsalltag vollzieht. Ansonsten sitzt man in einer eher gebückten Haltung von dem Computer und hebt maximal noch die Kaffeetasse. Jedoch möchte ich heute nicht über die Bewegung an sich, sondern über die Eigenschaft bzw. Fähigkeit der Beweglichkeit sprechen. Ich weiß zwar, daß du in deinem Unternehmen wahrscheinlich keinen Spagat während eines Seminares können mußt, aber wenn du irgendwann am Arbeitsplatz in einer Bewegung einschränkt bist, dann ist das weniger schön.

Neben den bereits bekannten sportmotorischen Fähigkeiten Ausdauer, Kraft und Koordination gibt es natürlich auch die Beweglichkeit. Das bedeutet, daß du in jedem deiner Gelenke die erforderliche bzw. optimale Reichweite an Bewegungen ausführen kannst. Dazu gehört unter anderem auch die Gelenkigkeit, Dehnfähigkeit und Flexibilität. Während es beim Ersteren darum geht, ob das Gelenk an sich in der Lage ist ausreichend beweglich zu sein, geht es bei der Dehnfähigkeit um die gelenkumgebenden Muskeln, Sehnen und Bänder, sowie deren eventuelle Einschränkung.

Dazu fällt mir ein aktuelles Beispiel aus dem World Wide Web ein. Die Belly Button Challenge, wer davon schon einmal gehört hat, soll angeblich eine Aussage darüber treffen, ob man zu dick oder dünn genug ist. Dabei soll man versuchen mit der Hand hinten um den Rücken und vorne an den Bauchnabel zu gelangen. Natürlich wieder einmal ein Trend aus Asien. Manche Frauen schaffen es locker, andere nicht. Mal ganz davon abgesehen, ob ein derartiger Test für Frauen aussagekräftig ist, hat die Ausführung einzig und allein etwas mit der Beweglichkeit im Schultergelenk zu tun. Diese kann man zwar schulen, jedoch haben manche Menschen aufgrund ihrer Anatomie keine Chance solch eine Bewegung auszuführen.

Tatsächlich kann man für jedes Gelenk eine Beweglichkeitstestung durchführen und überprüfen, wie gut oder weniger gut beweglich man ist. Je nachdem wie sportlich bzw. sportartspezifisch man trainiert gibt es meistens Unterschiede zwischen dem rechten und linken Gelenk. Wenn du die Möglichkeit hast in deinem Fitnessstudio oder bei deinem Personal Trainer eine Testung durchzuführen, würde ich dir dies empfehlen. Denn wenn du weißt wo deine Defizite liegen, kannst du gezielter darauf eingehen und beispielsweise beim Warm-up oder Cool-down einfach Dehnübungen mit einbauen.

Wichtig dabei wird auch sein ob du eine statische oder dynamische Dehnung machst. Wer kompletter Anfänger ist sollte zunächst statisch vorgehen. Dabei wird eine Dehnposition langsam eingenommen und gehalten. Fortgeschrittene Sportler sollten auch zwischen einer aktiven und passiven Dehnung unterscheiden. Bei Ersterem wird der Gegenspieler der zu dehnenden Muskulatur mit angespannt. Bei der passiven Dehnung wirkt eine äußere Kraft, beispielsweise ein Trainingspartner leichten Druck aus.

Wie du merkst könnte man darüber stundenlang sprechen. In den folgenden Teilen dieser Serie werde ich dir noch spezifischere Hinweise für dein Beweglichkeitstraining geben. Bis dahin empfehle ich dir auch im Sirius Business Park die Flexibilität und Vorteile zu genießen. Dehne und strecke dich doch einmal im Büro und teste damit deine Beweglichkeit. Falls du allerdings noch keine Fläche für dein Gewerbe hast, dann solltest du dich hier flexibel darüber informieren.

 

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