Sirius bewegt: Unsere Strategie für neue Mobilität

Ein Fünftel des gesamten in Deutschland ausgestoßenen CO2 ist dem Verkehr geschuldet – und zwar nahezu vollständig dem Automobilverkehr, 96 % gehen auf sein Konto. Strategien für die Mobilitätswende sind daher ein wichtiger Baustein effektiver Klimaschutzmaßnahmen. Am meisten Erfolg versprechen Konzepte, die einen ausgewogenen Mix aus verschiedenen Mobilitätsarten vorsehen. So sind zwar einerseits das Fahrrad sowie öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere die Bahn, fraglos die umwelt- und klimafreundlichsten Fortbewegungsmittel. Andererseits wird individuelle Mobilität auch im Verkehrsmix der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Daher ist es sinnvoll, Alternativen zum Pkw mit Verbrennungsmotor zu etablieren.

Als Unternehmen möchten wir auf diesem Gebiet unseren Beitrag leisten. Dafür setzen wir an verschiedenen Stellen an: Zum einen engagieren wir uns dafür, E-Mobilität attraktiver zu machen. Mit unserem bundesweiten Immobilienportfolio sehen wir uns als idealen Partner für den Ausbau der Ladeinfrastruktur und wir freuen uns, dass wir hier eine Kooperation mit E.ON eingehen konnten.

Zum anderen geht für Sirius auch unternehmensintern die Reise immer mehr in Richtung grüne Mobilität. Mit verschiedenen Maßnahmen möchten wir unsere Mitarbeiter ermuntern und darin unterstützen, Arbeitswege und Dienstreisen emissionsarm zu gestalten. Wichtige Meilensteine auf diesem Weg sind die schrittweise Hybridisierung unserer Firmenflotte und die aktive Förderung umweltfreundlicher Mobilität für alle dienstlich begründeten Wege.

E-Mobility: Wir unterstützen den Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die Zukunft ist elektrisch: Insbesondere in Verbindung mit Ökostrom sind Elektrofahrzeuge deutlich emissionärmer als solche mit Verbrennungsmotoren. E-Mobility gilt daher als Schlüssel zur klimafreundlichen Mobilität. Allerdings waren Fahrzeuge mit elektrischem oder Hybridantrieb lange Zeit Exoten auf den deutschen Straßen, neben den hohen Anschaffungskosten war vor allem die mangelhafte Ladeinfrastruktur ein großes Hindernis. Doch inzwischen schreitet die Elektrifizierung mehr und mehr voran: Allein im Jahr 2020 hat sich die Zahl der neu zugelassenen E-Autos verdreifacht, zusammen mit anderen alternativen Antrieben wie etwa dem Plug-in-Hybrid machten sie rund ein Viertel aller Neuzulassungen aus.

Dieser Trend weg von den fossilen Brennstoffen und hin zu klimafreundlicheren Alternativen ist sehr begrüßenswert, bedeutet jedoch gleichzeitig, dass auch der Bedarf an Lademöglichkeiten kontinuierlich steigt. Genau an diesem Punkt setzt unser Engagement auf dem Gebiet der Elektromobilität an: Schließlich stellen unsere Gewerbeparks eine wertvolle Ressource für den fortschreitenden Ausbau flächendeckender Ladeinfrastruktur dar. Als bundesweit agierendes Unternehmen können wir der Energiewirtschaft eine stetig wachsende Anzahl an Standorten für Ladestationen in ganz Deutschland bieten. Durch ihre strategisch günstige Lage in stark frequentierten Gewerbegebieten sowie urbanen Zentren eignen sich unsere Business Parks und Office Center ideal für diesen Zweck. Besonders vorteilhaft für den Klimaschutz: Alle Standorte, und somit auch die Ladestationen, werden zu 100 % mit Ökostrom versorgt!

Energie tanken bei Sirius

In dem Energiekonzern E.ON haben wir einen starken Kooperationspartner gefunden, um gemeinsam das Potenzial unseres Immobilienportfolios für den Ladesäulenausbau auszuschöpfen. Bereits im ersten Ausbauschritt hat mit 37 Standorten mehr als die Hälfte unserer Gewerbeparks eine öffentliche Ladestation erhalten – wir planen zukünftig weitere Standorte ebenfalls zu erschließen. Diese können für alle Hybrid- oder E-Fahrzeuge genutzt werden. Da unsere Standorte rund um die Uhr zugänglich sind, gibt es keinerlei zeitliche Beschränkungen, die Bezahlung erfolgt via Kreditkarte, PayPal oder andere gängige Methoden. Die Ladestationen stehen jedem offen: Unseren Mieter:innen und Mitarbeiter:innen ebenso wie Gästen unserer Konferenzzentren sowie allen externen Besucher:innen, die keinerlei Verbindung zu Sirius haben und lediglich die Ladesäulen nutzen möchten.

Zusätzlich zu den öffentlichen Ladepunkten bieten wir unseren Mieter:innen die Möglichkeit, über uns exklusive Ladestationen installieren zu lassen. Zu einem attraktiven Pauschalpreis können sie so jederzeit und ohne zu warten ihr Fahrzeug aufladen.

Grüner Arbeitsweg

So verschieden wie unsere Standorte und unsere mehr als 270 Mitarbeiter:innen sind auch die Transportmittel, die diese für ihren Arbeitsweg in Anspruch nehmen. Um jede:n auf individuelle und den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Art dabei zu unterstützen, den Arbeitsweg möglichst klimafreundlich zu gestalten, stehen wir unseren Mitarbeiter:innen mit einer Reihe von Anreizen und Hilfestellungen zur Seite. Denn eins ist klar: Was für die Marketingmitarbeiterin in Berlin passend ist, mag für den Center Manager in Buxtehude eher ungeeignet sein und unsere Regionalleiter:innen, die viel von einer Stadt zur nächsten unterwegs sind, haben wiederum ganz andere Anforderungen als Kolleg:innen, die fest an einem Standort sitzen.

Mit dem Rad zur Arbeit

Das Fahrrad ist von allen Fortbewegungsmitteln das klimafreundlichste – und noch dazu ist Radfahren gesund. Die Bewegung und die frische Luft sind ein hervorragendes Mittel, um vor und nach einem größtenteils im Büro oder in Innenräumen verbrachten Arbeitstag etwas für die eigene Fitness zu tun sowie auf andere Gedanken zu kommen.

Viele gute Gründe also, um das Rad als Transportmittel der Wahl für einen grünen und gesunden Arbeitsweg zu fördern. Genau das hat sich die von der AOK initiierte Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf die Fahnen geschrieben, bei der jeden Sommer unter allen Teilnehmer:innen, die eine gewisse Mindestzahl an Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren sind, attraktive Preise rund ums Fahrrad verlost werden. Sirius ist regelmäßig dabei und nimmt die Aktion gern zum Anlass, zusätzlich eigene Preise auszuschreiben. So können sich jedes Jahr drei glückliche Sirius-Radler:innen z.B. über smarte Fitness-Armbänder, eine Mitgliedschaft im Online-Sportstudio oder einen Massagegutschein freuen.

Radfahren x Bäume pflanzen = Klimaschutz2

Preise sind jedoch nicht alles – um den positiven Impuls, den das Radfahren für den Klimaschutz hat, aufzugreifen und zu vervielfachen haben wir uns eine weitere Besonderheit überlegt: Für jede Tonne CO2, die unsere Sirius-Radler:innen mit ihrer Teilnahme an der Aktion einsparen, pflanzen wir 10 Bäume. Indem wir so die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ und unser Projekt Unternehmenswald miteinander kombinieren, können wir den klimafreundlichen Effekt des Radfahrens noch einmal verstärken.

Im ersten Jahr unserer Teilnahme ging diese Rechnung voll auf: Pro Person und Kilometer sparen Radfahrer:innen durchschnittlich 147 Gramm CO2 im Vergleich zu Autofahrer:innen. Innerhalb von einem Sommer haben alle Sirius-Mitarbeiter:innen, die sich an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligt haben, so eine CO2-Ersparnis von 1,45 Kilogramm erradelt. Ein beachtliches Ergebnis, für das wir zehn Bäume gepflanzt haben – und das offensichtlich für Ansporn gesorgt hat, denn im zweiten Jahr haben sich aus der gesamten Sirius-Belegschaft mehr als dreimal so viele Teilnehmer:innen angemeldet wie im ersten Jahr. Wir freuen uns, dass wir mit der Aktion immer mehr Kolleg:innen für das Fahrrad begeistern können!

Unsere Firmenflotte wird hybrid

Nicht jede:r Mitarbeiter:in hat die Möglichkeit, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren: Für viele ist der Weg schlicht zu weit, vielerorts gibt es zudem leider keine sicheren Radwege. Zudem sind nicht wenige in der Sirius-Belegschaft so viel unterwegs, dass sich der Arbeitsalltag ohne Dienstwagen nicht bewältigen lässt. Etwa 19 Prozent unserer Mitarbeiter:innen nutzt daher ein Firmenauto.

Vor dem Hintergrund, dass die durch den Verkehr ausgestoßenen CO2-Emissionen nahezu vollständig auf das Konto vom Individualverkehr mit Verbrennungsmotor gehen, sehen wir an dieser Stelle großen Handlungsbedarf. Darum haben wir uns entschlossen, unsere Firmenflotte Schritt für Schritt zu hybridisieren. Aktuell fahren bereits 32 Prozent aller Mitarbeiter:innen, die ein Dienstauto nutzen, einen Hybridwagen. Da in Zukunft ausschließlich Hybridwagen als Firmenfahrzeug zugelassen werden, werden wir schon bald zu 100 Prozent mit hybridem Antrieb unterwegs sein!

Wir sind uns dabei durchaus bewusst, dass Hybridautos in der CO2-Bilanz nicht automatisch besser abschneiden als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Darum achten wir selbstverständlich bereits bei der Auswahl der Modelle auf die Emissionswerte. Zudem unterstützen wir durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur direkt bei uns vor Ort einen Fahrstil mit hohem elektrischem Anteil. Den Erfolg all dieser Maßnahmen werten wir regelmäßig aus, indem wir die durch unsere Firmenflotte ausgestoßenen CO2-Emissionen prüfen. Als finalen Schritt gleichen wir sämtliche entstandenen Emissionen durch eine Umwelttankkarte aus, welche den Mitarbeiter:innen ausgehändigt wurde. Mit dieser wird automatisch pro getankten Liter unsere CO2-Bilanz ausgeglichen, indem ausgewählte Projekte von Myclimate unterstützt werden.

Sharing is caring: Unser hybrides Poolfahrzeug

Ganz anders als für viele Mitarbeiter in den Gewerbeparks stellt sich die Verkehrssituation für unsere Mitarbeiter:innen im Berliner Servicecenter dar: Mitten in Berlin-Mitte am Potsdamer Platz gelegen, ist eine Anfahrt mit dem Auto inklusive Parkplatzsuche für die meisten hier keine Option. Dafür punktet die Lage mit exzellenter Anbindung an den öffentlichen Verkehr, vom Bus über die U- und -S-Bahn bis zu Regionalzügen hält alles direkt vor unserer Haustür.

Ein Dienstwagen ist vor diesem Hintergrund wenig attraktiv. Dennoch kann es auch hier von Vorteil sein, sich bei Bedarf hinters Steuer setzen und einfach losfahren zu können – z.B. um schnell unsere fünf Standorte in Berlin und Potsdam zu erreichen, einen Großeinkauf für interne Events zu erledigen oder Ähnliches.

Für genau solche Gelegenheiten stellen wir dem Berliner Service-Team ein Poolfahrzeug zur Verfügung. Das hat gleich in doppelter Hinsicht einen positiven Effekt auf unsere Klimabilanz: Einerseits können Mitarbeiter:innen durch das Carsharing-Prinzip leichter Fahrten mit dem eigenen Auto reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten. Andererseits ist unser Poolfahrzeug ebenfalls ein Hybridauto – so können wir zusätzlich CO2 einsparen!

Züge bevorzugt auf unseren Dienstreisen

Die Teilnahme an einem Firmenevent oder einem Workshop in einer anderen Stadt, ein Besuch auf unseren Liegenschaften, bei Kunden und Geschäftspartnern: Es gibt viele Gründe, warum unsere Mitarbeiter:innen eine Dienstreise antreten. Genau wie beim täglichen Arbeitsweg bieten Dienstreisen viel Potenzial, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern.

Was Fernreisen angeht, haben Züge im direkten Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln die beste Klimabilanz: Auf einer Autofahrt wird im Schnitt die fünffache Menge an CO2 ausgestoßen, bei einem vergleichbaren Flug sogar die siebenfache Menge. Zudem haben die Züge der Deutschen Bahn etwas mit den Sirius Gewebeparks gemeinsam: Sie werden zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben! Auch in anderen Unternehmensbereichen verfolgt die Deutsche Bahn das Ziel der Klimaneutralität. Wenn es auf Dienstreise geht, ist die Bahn daher unser bevorzugtes Transportmittel.

Lassen sich Flüge nicht vermeiden, achten wir darauf, Direktflüge zu buchen, da diese einen geringeren CO2-Ausstoß verursachen. Werden Mietwagen, Taxis oder alternative Fahrtenanbieter für Dienstreisen genutzt, wählen wir, wo immer möglich, Elektro- oder Hybridmodelle – eine Option, die erfreulicherweise in der Regel überall angeboten wird.

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