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Übersetzen lässt sich Supply Chain Management mit Lieferkettenmanagement. Im Unternehmen wird Supply Chain verwendet, um Liefer- und Wertschöpfungsketten zu optimieren und Kosten zu senken. Liefer- und Wertschöpfungsketten beinhalten die Rohstoffgewinnung, Produktion, Veredelung und Lieferung an den Endkunden. 

 

Was ist der Unterschied zwischen Logistik und Supply Chain?

Supply Chain Prozesse sind nicht mit Logistik gleichzusetzen. Logistik und Supply Chain wurden oft als Synonyme verwendet, was nicht ganz korrekt ist. Bei der Logistik ist das Ziel Rohstoffe oder Güter zeitgenau und in bester Qualität zuzustellen, während Supply Chain darauf abzielt komplette Prozesse zu verbessern. Supply Chain Prozesse haben das Ziel, logistische Abläufe umfassend zu optimieren und so Kosten und Zeit einzusparen.

 

Digitalisierung Supply Chain und von Wertschöpfungsketten

Was ist eigentlich eine Wertschöpfungskette?

Eine Wertschöpfungskette beschreibt den Prozess der Umwandlung von Waren oder Gütern in Produkte mit höherem Wert. Bei der Wertschöpfung ist das Ziel, aus Rohstoffen Produkte zu kreieren, die einen Wert für den Endverbraucher haben. Es werden Rohstoffe, Materialien, Arbeitsleistung und Güter in Vorleistung verwendet, die schließlich kombiniert werden und so einen höheren monetären Wert haben.

Ein einfaches Beispiel:

Denken Sie an eine Tischlerei.

Holz, Nägel, Strom, Arbeitsleistung und Zeit werden zu einem Tisch.

Dieser kann vom Endkunden gekauft werden und Ziel ist es, dass das Endprodukt, der Tisch, wertvoller für den Endkunden ist als die einzelnen Bestandteile.

 

Die Differenz zwischen dem Einsatz und dem Ertrag ist die Wertschöpfung. Output – Input = Wertschöpfung

Wie genau funktioniert Supply Chain Digitalisierung?

Wie bereits erwähnt geht es beim Supply Chain Management in erster Linie darum, jeden Schritt in der Wertschöpfungskette zu optimieren. Einzelne Schritte können nur optimiert werden, werden Sie ausgewertet werden können, dabei hilft Supply Chain Digitalisierung. Im Groben lässt sich die Supply Chain Digitalisierung in folgende Bereiche gliedern:

 

Digitalisierung Supply Chain: Produktionsablauf

Beim Produktionsablauf geht es darum, Waren vom Rohstofflieferanten zum Endkunden zu bringen. Das muss so effizient wie möglich geschehen. Um unser Beispiel wieder aufzugreifen: Der Produktionsablauf beschreibt, wie das Holz vom Rohstofflieferanten in Form des Tisches bei Endkunden ankommt. Um diesen Prozess effizient zu gestalten ist es wichtig, eine nahe Zusammenarbeit aller Gewerke zu gewährleisten. Eine nahe und transparente Zusammenarbeit aller Gewerke lässt sich über Digitalisierung umsetzen. Wenn alle Gewerke über eine Software kommunizieren, lassen sich Prozesse nachvollziehen und auswerten.

 

Digitalisierung Supply Chain: Informationsfluss

Der Informationsfluss versteht sich immer als Wechselwirkung. Hierbei werden alle nötigen Informationen über Lieferungen, Eingang von Rohstoffen oder Auslieferungen kommuniziert und protokolliert. Big Data Analysen und KI können diesen Prozess immer besser optimieren, da auch Kundeninformationen zum Kaufverhalten teil des Informationsflusses sind. Wenn diese Daten richtig ausgewertet werden können, dann können Produktionen immer weiter optimiert werden. Daten, die hierfür eine tragende Rolle spielen sind Kaufverhalten, demographische Daten und Häufigkeit der Bestellung.

 

Digitalisierung Supply Chain: Geldfluss

Die Kosten zu senken ist eines der Hauptziele der Supply Chain Digitalisierung. Über die gesamte Wertschöpfungskette gibt es diverse Ausgaben und Einnahmen. Diese müssen dokumentiert werden, um auswertbar zu sein. Diese Auswertung kann über Big Data Analysen und künstliche Intelligenz vereinfacht und vor allem zeitsparend stattfinden.

 

Welche weiteren Ziele verfolgt die Digitalisierung von Supply Chain Management?

Senkung von Kosten und Gewinnsteigerung sind die Hauptziele von Supply Chain Management. Wie lässt sich das nachhaltig gestalten und wie sehr hilft uns die Digitalisierung?

Die Welt braucht uns. Einerseits schaffen künstliche Intelligenz, Robotik und Big Data Analysen den Eindruck von höher, schneller, weiter. Das ist auch so, jedoch nicht wie bisher, denn die Digitalisierung und die Einfachheit der Datenauswertung dient dazu, dass Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz dokumentiert, kontrolliert und eingehalten werden können.

Ab 2023 wird dies per Gesetz verankert. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (Abkürzung LkSG, auch als Lieferkettengesetz bekannt) dient der Corporate-Social-Responsibility-Strategie (CSR) eines Unternehmens. Was genau heißt das?

Unternehmen sind verpflichtet, alle Prozesse der Wertschöpfungskette zu digitalisieren. Das dient der der Transparenz und damit dem Schutz der Umwelt und der Menschenrechte. Ziel ist es, dass Prozesse nicht auf Kosten der Umwelt oder durch Verletzung von Menschenrechten optimiert werden. Bei dem Sustainable Supply Chain Management konzentriert man sich darauf, die Wertschöpfungsketten ökologischen und sozialen Bedingungen auf höchstem Niveau anzupassen.

Viele Unternehmen sehen dies als Priorität und sorgen für nachhaltige und faire Produktionen, Lieferketten und Arbeitsbedingungen.

Auch wir bei Sirius Facilities sehen hier eine große Aufgabe. Wir stehen für faire, soziale und ökologische Arbeitsbedingungen und Produkte. Seit der Firmengründung setzen wir auf Revitalisierung bestehender Gebäude und nutzen Ressourcen so sehr bewusst.

Unser Portfoliomanagement ist auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet. So optimieren wir nicht nur unseren CO2-Abdruck, sondern auch den unserer Mieter und Kunden.

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