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Künstliche Intelligenz bietet für die Logistikbranche unvorstellbare Möglichkeiten. Die Wissenschaft und führende Unternehmen in diesem Bereich beschäftigen sich bereits sehr lange mit dem Thema, während es für einige Menschen noch sehr weit weg zu sein scheint. Dabei benutzen Sie künstliche Intelligenz (KI) täglich und fast immerzu, ohne dass es Ihnen bewusst ist. Wenn wir darüber nachdenken, dass Roboter und selbstfahrende Autos sich in einigen Jahren um die Zustellung unserer Onlinebestellung kümmern könnten, dann fühlt sich das jedoch immer noch etwas unwirklich an.

Die Logistik wird wohl eine der ersten Branchen sein, in der sich künstliche Intelligenz enorm durchsetzen wird. Warum ist das so? Logistikverfahren lassen sich gut standardisieren. Künstliche Intelligenz ist ein Bereich der Informatik und überall, wo sich Prozesse in Algorithmen auswerten und errechnen lassen, ist KI ideal einzusetzen.

Wir bei Sirius Facilities sind Experten für Gewerbeflächen aller Art und bieten auch große Lagerhallen an. Aus diesem Grund begegnen wir dem Thema Logistik-KI auch immer häufiger und möchten heute unser Wissen dazu mit Ihnen teilen.

Was ist künstliche Intelligenz? – Eine Definition

KI oder Künstliche Intelligenz ist schwer zu definieren, da auch das Wort Intelligenz keine einschlägige Definition besitzt. Laut Wikipedia bezeichnet künstliche Intelligenz den Versuch, bestimmte Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden, indem z. B. ein Computer so gebaut und programmiert wird, dass er relativ eigenständig Probleme bearbeiten kann. Oftmals wird damit aber auch eine nachgeahmte Intelligenz bezeichnet, wobei durch meist einfache Algorithmen ein „intelligentes Verhalten“ simuliert werden soll. 

Im Jahr 1956 hatten Wissenschaftler erstmals die Vision, menschliche Intelligenz zu automatisieren. Ca. 40 Jahre später gab es den ersten Roboter, der den Weltmeister im Schach geschlagen hat. Einem Programmierer ist es gelungen, eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die die besten Schachzüge vorhersieht und damit gewinnsicher ist. Das war sehr fortschrittlich und damit wurde der Begriff "künstliche Intelligenz" um 1996, in entsprechenden Kreisen, salonfähig. Heute spricht man bei dieser Art von künstlicher Intelligenz von schwacher KI. Man spricht immer dann von schwacher KI, wenn eine Maschine nur eine Sache kann, beziehungsweise wenn ganz konkrete Aufgaben gelöst werden. Saugroboter sind beispielsweise als schwache künstliche Intelligenz zu bezeichnen.

Logistik Big Data – Lernfähigkeit ist das Ziel


Das Hauptkriterium bei starker künstlicher Intelligenz ist es, lernfähig zu sein. Es geht nicht darum, exakte Abläufe zu programmieren, sondern die künstliche Intelligenz soll lernen, indem sie Daten verarbeitet. Unmengen an Daten. BIG DATA ist der Begriff dazu. Zusätzlich zur künstlichen Intelligenz spricht man heute auch von „Machine Learning“.

Machine Learning wird als starke KI bezeichnet. Diese Art der künstlichen Intelligenz ist für viele Branchen und vor allem in der Logistik der Megatrend schlechthin. Hiermit können die Ziele vieler Logistik- und Transportunternehmen erreicht werden. Die Ziele für künstliche Intelligenz in der Logistik sind zum Beispiel Just-in-Time Zustellung, Prozessoptimierung, weniger Fehler und Verzögerungen, Kostensenkung.

Alle diese Ziele können erreicht werden. Eine Logistik KI soll die beste Tour planen können und alle möglichen Eventualitäten mit einberechnen, die den Weg erschweren oder verzögern könnten. Dadurch lässt sich eine immer genauere Zustellung von Waren ermöglichen. Prozesse können durch Logistik KI optimiert werden, in dem Maschinen Waren zusammenpacken und in dem Bestellsysteme schon vor Bestellung wissen, was bestellt wird. Das ermöglicht, die Warenlager so zu bestücken, dass die richtigen Waren in der Nähe des Kunden sind.

Künstliche Intelligenz im Einkauf und in der Logistik schafft eine erhebliche Kostensenkung durch:

  • weniger Fehler
  • weniger Beschwerden
  • weniger Transportstrecke
  • kürzere Einarbeitung von Mitarbeitern
  • deutlich höhere Effizienz


Im Transport wird ermöglicht, dass Logistik KI die Daten der letzten 1.000+ Routen ausliest, diese vergleicht und feststellt, warum Verzögerungen stattgefunden haben. Das System kann nun die optimale Route planen und auf Basis der Daten mögliche Verzögerungen ausschließen. Dazu zählen Faktoren wie das Wetter, Verkehr und Sperrungen.

Logistik Big Data - Prozessoptimierung durch vorhersagende Logistik

Vorhersagende Logistik ist heute schon stark im Einsatz. Starke künstliche Intelligenz registriert unser Online-Verhalten und versteht, welche Waren wir kaufen wollen oder kaufen könnten und man sorgt durch dieses Verständnis dafür, dass die Waren immer näher an die Menschen herangebracht werden. So erklärt sich der Begriff Big Data. Es werden unvorstellbare Datenmengen verarbeitet und daraus lernt die künstliche Intelligenz. Starke künstliche Intelligenz kennt unser Kaufverhalten besser als wir selbst.

Fazit:

Vorteile von künstlicher Intelligenz in der Logistik:

  • Erhebliche Kostensenkung
  • Erhöhung der Effizienz
  • Kundenwünsche besser zu verstehen und zu erfüllen
  • Weniger Fehler
  • Schneller entscheiden
  • Einfachere Einarbeitung neuer Kollegen


Wie alles, hat auch die künstliche Intelligenz zwei Seiten. Logistik KI wird uns immer mehr Arbeit abnehmen und die Vorteile sprechen klar für sich. Nachteile ergeben sich vor allem durch das Unbekannte.

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