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Während der Pandemie ist ein Ruck durch die deutsche Logistikbranche gegangen: Viele Unternehmen spüren die Auswirkungen der Pandemie. Für die einen steigt die Nachfrage unerwartet, für die anderen sinkt sie, und nur für wenige bleibt sie bestehen. Was sich für fast alle ändert, sind jedoch die Beschaffungsabläufe: Kaum ein Unternehmen musste in den letzten Monaten nicht die ein oder andere Hürde im Supply-Chain-Management überwinden. Wir bei Sirius Facilities haben dies vor allem an der steigenden Nachfrage nach unseren Lagerflächen bemerkt. Unser enger Kontakt zu unseren Mietern gewährt uns einen guten Einblick in die Veränderungen in der Branche.

 

Was bedeutet Supply-Chain-Management?

Supply-Chain-Management, auf Deutsch Lieferketten-Management, bezeichnet die Planung des Prozesses von der Beschaffung über die Herstellung bis hin zur Lieferung von Waren oder Dienstleistungen zum Endkunden. Warum das Supply-Chain-Management so wichtig ist, zeigt sich erst dann, wenn es nicht funktioniert: Denn das Ziel der Prozessoptimierung ist ein lückenloser Ablauf der notwendigen Schritte – oft wird auch eine Verschlankung der Prozesse angestrebt sowie die Vermeidung von Lagerhaltung. Dadurch sollen Kosten gespart werden.

 

Was sind die aktuellen Herausforderungen im Supply-Chain-Management?

Momentan stehen viele Unternehmen vor größeren Herausforderungen, was die Zuverlässigkeit ihrer Lieferketten betrifft. So sind vor allem stärkere Schwankungen in der Nachfrage ein Problem: Die Planungssicherheit ist aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr so hoch wie noch zuvor. Umso komplexer die Lieferkette ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese aufgrund der aktuellen Gegebenheiten unterbrochen wird – etwa aufgrund von Materialmangel, Quarantäne eines Lieferanten oder geschlossenen Grenzen.

Flexibilität ist also gefragt wie nie und besonders Unternehmen mit bisher stabiler Nachfrage suchen nach neuen Wegen, ihr Supply-Chain-Management zu verbessern. Laut aktuellen Umfragen passen aus diesem Grund fast alle Logistikunternehmen ihre Prozesse an. Das ist auch notwendig, denn auch wenn die Prozessoptimierung bereits weit fortgeschritten ist, haben viele Firmen in den letzten Jahren ihr Risk Management vernachlässigt und tun es auch heute noch, so eine Online-Erhebung des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) und der Hochschule Fulda. Ein sorgloser Umgang mit den Veränderungen in der Wirtschaft könnte aber ernste Folgen haben.

 

Logistik und Supply-Chain-Management in Zeiten von Corona

Während der Trend in der Vergangenheit zu weniger Lagerhaltung ging, sind nun viele Unternehmen vorsichtiger geworden. Und das aus gutem Grund: Denn ein unzureichend abgesichertes Supply-Chain-Management birgt das Risiko, dass mit dem Ausfall nur einer oder einiger weniger Stationen die ganze Lieferkette zusammenbricht. Um das zu vermeiden, gibt es zwei Lösungsansätze: Zum einen die Supply-Chain zu diversifizieren, also auf mehrere Zulieferer zu setzen, die notfalls den ausgefallenen ersetzen können. Dabei ist es wichtig, die Dienstleister und Hersteller gut zu kennen, um das Risiko besser kalkulieren zu können. Transparenz ist neben Flexibilität das Schlagwort Nummer Eins! Dieser Lösungsansatz kann aber nicht kurzfristig verfolgt werden, sondern muss über eine längere Zeit implementiert werden.

Die zweite Lösung, die auch wir bei Sirius Facilities beobachten konnten, ist die Rückkehr zur Lagerhaltung. Firmen setzen verstärkt wieder auf die Anmietung von Lagern, um ihre Produkte und Zwischenprodukte jederzeit verfügbar zu haben. Besonders bei Waren, die lang haltbar sind, ist dies sinnvoll und verspricht mehr Flexibilität und weniger Abhängigkeit von den Lieferanten. Immer mehr Anfragen erreichen uns diesbezüglich, sodass wir bereits reagiert haben und noch mehr Lagermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen anbieten – neben unseren großen Lagerhallen und kleineren Self Storages bieten wir nun zum Beispiel auch geräumige Überseecontainer an mehreren Standorten in ganz Deutschland an. Von Logistikunternehmen, die ihr Supply-Chain-Management an die aktuellen Gegebenheiten anpassen möchten, wird dieses Angebot dankend angenommen.

 

Risikovermeidung statt Prozessoptimierung

Warum die Logistik und das Supply-Chain-Management im Wandel sind, ist nur unschwer zu erkennen. Doch genauso wichtig ist es, dass die Gewerbeunternehmen, die in Deutschland Hallenflächen anbieten, auf die Veränderungen reagieren. Bei Sirius Facilities haben wir den Wandel in den Bedürfnissen unserer Mieter frühzeitig erkannt. Wir bieten Unternehmen Lagerflächen zu noch flexibleren Bedingungen und kürzeren Laufzeiten an, sodass das Anmietungsrisiko minimiert wird und unsere Mieter auf sich verändernde Bedingungen schnell reagieren können. Selbstverständlich haben wir gemäß der Situation auch ein umfangreiches Hygienekonzept etabliert.

Die leichte Andienung über Rampen und Rolltore vereinfacht die Abwicklung und auch der Zugang rund um die Uhr zu all unseren Sirius Business Parks wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Zudem bedienen wir auch die Bedürfnisse kleiner Unternehmen und Privatpersonen. Unsere kleinen Self Storages eigenen sich zum Beispiel zur Lagerung von Kleinproduktion und kleinen Warenbeständen. Wenn auch Sie auf der Suche nach einer geeigneten Fläche für Ihr Business sind, dann fragen Sie doch einfach einmal an und kommen Sie zu einer Besichtigung mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner vorbei.

 

 

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