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Hygiene am Arbeitsplatz

Wussten Sie, dass sich auf vielen Computertastaturen mehr Keime befinden als auf einer regelmäßig gereinigten Toilette? Hygiene am Arbeitsplatz ist ein Thema, das heutzutage so aktuell und wichtig ist wie nie zuvor. Nicht nur hinsichtlich der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter lohnt es sich, in ein „gesundes“ Büro zu investieren, auch ihre Produktivität und Zufriedenheit hängt zu einem großen Teil davon ab – ganz davon abgesehen, dass potenzielle neue Mitarbeiter von nun an ein großes Interesse an Ihren Hygienemaßnahmen äußern werden. Nicht nur Gehalt und Arbeitsbedingungen werden in Zukunft überzeugende Argumente im Einstellungsprozess sein, sondern auch die Vorkehrungen, die Sie für die Gesundheit und den Schutz Ihrer Mitarbeiter treffen. Damit Sie aktuelle Standards und Empfehlungen erfüllen können, gibt es allerlei Möglichkeiten, die Hygiene im Büro sowie in der Industrie zu fördern und so für ein gesundes Arbeitsumfeld zu sorgen. Wir bei Sirius Facilities vermieten schon seit vielen Jahren unterschiedliche Gewerbeflächen von Büros bis zu großen und kleinen Lagern an Unternehmen und kennen die Hygienevorschriften – unsere Hygienetipps möchten wir an Sie weitergeben, damit auch Ihre Mitarbeiter gesund bleiben!

1. Hygiene am Arbeitsplatz dank Seife und Desinfektionsmittel

Grundvoraussetzung dafür, dass Hygiene im Büro möglich ist, ist die ausreichende Versorgung von Mitarbeitern mit Seife und nach Möglichkeit auch Desinfektionsmitteln in allen Sanitäranlagen – wenn möglich mit einem Spender, der auch „touchless“ ohne Berührung der Hände nutzbar ist. So ist richtiges Händewaschen kein Problem mehr. Was offensichtlich klingt, kann in Alltag zur Herausforderung werden: Gerade, wenn die Nachfrage so hoch ist wie heutzutage, kann es etwa zu Verspätungen bei der Lieferung kommen. Hier sollten Sie also rechtzeitig planen und entsprechend früh bestellen.

2. Abstand halten gemäß Hygienevorschriften

Der Trend geht zu Coworking Spaces und großen Teambüros. Das ist förderlich für den Zusammenhalt im Team und die Kommunikation, kann aber bei der Hygiene im Büro zur Stolperfalle werden. Denn wo viele Menschen zusammenarbeiten, sind Hygienevorschriften umso schwieriger einzuhalten. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, muss deshalb die Möglichkeit gegeben sein, mindestens 1,5 m Abstand voneinander zu halten. Bei Sirius achten wir darauf, dass diese Abstandsregelungen in all unseren Büroräumen eingehalten werden können. Wir bieten in ganz Deutschland geräumige Einzel- und Doppelbüros an, welche in gesundheitlicher Hinsicht aufgrund des verringerten physischen Kontakts besonders zu empfehlen sind. Auch unsere Gemeinschaftsflächen wie Teeküchen und Flure bieten genügend Platz, um die nötige Distanz zu wahren - auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht hier. Bauliche Vorteile wie ein weitläufiges Gelände mit mehreren Gebäuden sorgen darüber hinaus dafür, dass sich die Personen besser verteilen und beispielsweise Eingangsbereiche weniger stark frequentiert sind.

Um es allen Mitarbeitern einfach zu machen, die Abstandsregelungen einzuhalten, haben sich zum Beispiel Markierungen am Boden bewährt. Auch Schutzscheiben, die eigentlich in der Gastronomie ihren Einsatz finden, können nun einen hygienischen Umgang im Arbeitsleben erleichtern. 

3. Hygiene am Arbeitsplatz durch gründliche Reinigung des Büros

Für eine bessere Hygiene im Büro hilft am besten eines: eine gute Reinigung. In unseren Sirius Business Parks und Office Centern sorgt eine professionelle Reinigungskraft für die Säuberung der Gemeinschaftsflächen und der Eingangsbereiche. Darüber hinaus ist es aber besonders wichtig, auch die Reinigung im Büro gründlich durchzuführen. Im Zweifelsfall ist auch hier eine Reinigungskraft die beste Lösung. Diese weiß, wie sie für Hygiene im Büro sorgen kann, und kennt die Hygienevorschriften.

4. Arbeitszeit- und Pausengestaltung

Die Einhaltung der Abstandsregelungen ist in jedem Bereich des Arbeitslebens wichtig. Dazu gehören auch die Pausen: Denn wenn in Kantinen oder Pausenräumen zahlreiche Menschen aufeinandertreffen, dann hilft auch der Abstand im Büro nicht viel. Deshalb ist hier eine flexible Pausenregelung sinnvoll. Mitarbeiter sollten ihre Pausen so organisieren, dass dafür vorgesehene Räume weniger stark frequentiert werden. Die Reduzierung von Tischen und Stühlen und eine entsprechend großzügige Anordnung kann vor allem in der Kantine dabei helfen, dass der Mindestabstand eingehalten wird. Auch an der Ausgabe, an Kassen oder Automaten sollten Markierungen angebracht werden, um in Wartschlangen für die nötige Distanz zu sorgen.

Bei Unternehmen mit großer Mitarbeiterzahl kann die Einführung eines Schichtbetriebs sinnvoll sein, wodurch persönlicher Kontakt automatisch reduziert und so die Hygiene am Arbeitsplatz verbessert wird. Bei Sirius führen wir beispielsweise in unserer Zentrale einen wochenweisen Wechsel zwischen Remote Work und Anwesenheit im Büro ein, um die Anwesenheit der Mitarbeiter im Büro zu halbieren. Da all unsere Standorte rund um die Uhr geöffnet haben, ist es auch für unsere Mieter jederzeit möglich, auf Schichtbetrieb umzustellen.

5. In dieselbe Richtung gehen

Viren werden unter anderem über Tröpfcheninfektion übertragen – zum Beispiel, wenn sich zwei Menschen gegenüberstehen und so Speichel beim Husten oder Sprechen auf den anderen übergeht. Damit das vermieden wird, ist es sinnvoll, dass sich Mitarbeiter beim Gehen im Büro nicht entgegenkommen. Bezüglich der Hygiene am Arbeitsplatz bedeutet das, dass Markierungen am Boden in bestimmten Bereichen eine Laufrichtung vorgeben können. Das erfordert ein wenig Organisation, doch besonders dort, wo sich viele Menschen bewegen, kann es hilfreich sein, um unnötigen Kontakt zu vermeiden und die Verbreitung von Bakterien einzugrenzen. 

6. Mit Masken die Hygiene am Arbeitsplatz sichern

Auch wenn die empfohlenen 1,5 m Abstand eingehalten werden, hilft eine Maske dabei, Keime zu verbreiten und die Hygiene am Arbeitsplatz zu verbessern. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Handhabung: So sollte die Maske nie direkt, sondern immer nur an den Haltern angefasst und nach dem Tragen entweder bei mindestens 60 Grad gewaschen oder heiß gebügelt werden. Auf diese Weise werden einerseits weniger Keime verteilt, auf der anderen Seite ist es möglich, dass auch das Risiko für eine eigene Ansteckung vermindert wird, weil die Maske das Berühren des eigenen Gesichts erschwert. Bei Sirius stellen wir unseren Mitarbeitern selbstverständlich ausreichend Masken zur Verfügung und haben in den Gemeinschaftsbereichen für alle Anwesenden eine Maskenpflicht etabliert.

7. Auto statt U-Bahn, Fahrrad statt Bus

Hygiene im Büro beginnt bereits vor der Arbeit! Viele Arbeitnehmer nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, um ins Büro zu kommen. Doch wo viele Menschen aufeinandertreffen, muss man mit vielen Krankheitserregern rechnen - in Bus und Bahn erweist sich deshalb die Einhaltung von Hygienevorschriften oft als schwierig. Deshalb ist in dieser Hinsicht eine Anreise mit dem Auto, dem Fahrrad oder gar zu Fuß sinnvoll. Bei Sirius stellen wir all unseren Mietern und Mitarbeitern ausreichend Parkplätze zur Verfügung, sodass jeder mit dem Fahrrad oder dem eigenen Auto zu seinem Arbeitsplatz kommen kann.

8. Frischen Wind hereinlassen für mehr Hygiene am Arbeitsplatz

Bei warmem Wetter die Klimaanlage an? Das könnte keine gute Idee sein. Denn manche Klimaanlagen stehen im Verdacht, Keime zu verbreiten. Das ist besonders der Fall, wenn die Anlagen nicht mit Außenluft kühlen, sondern die Luft aus den Innenräumen zirkuliert wird. Darüber hinaus sorgen die Klimaanlagen für trockene Luft, die die Schleimhäute anfälliger für Krankheitserreger machen kann und sich deshalb negativ auf die Gesundheit auswirken. Deshalb: Im Sommer lieber das Fenster aufmachen. In unseren Sirius Business Parks und Office Centern haben unsere Mieter die Möglichkeit, die Fenster zu öffnen und so effizient auch ohne Technik zu lüften. In vielen anderen modernen Bürogebäuden ist das keine Selbstverständlichkeit! Für eine hygienische Raumluft wird empfohlen, alle 30 Minuten für 5 Minuten zu lüften.

9. Unter sich bleiben für Hygiene im Büro

Kommunikation ist gerade in Zeiten wie diesen wichtiger als nie zuvor. So ist es verständlich, dass es ein großes Bedürfnis und auch eine große Notwendigkeit zum Austausch besteht. Um die Hygiene im Büro zu fördern, ist es jedoch nicht empfehlenswert, Präsenzveranstaltungen durchzuführen – weder intern noch extern. Nutzen Sie deshalb lieber Video- und Telefonkonferenzen und reduzieren Sie Dienstreisen auf ein absolutes Minimum. Sollte eine Präsenzveranstaltung unbedingt notwendig sein, sollten Sie auf eine möglichst kleine Teilnehmerzahl und ausreichend großen Abstand zwischen den Teilnehmern achten. Handelt es sich um eine Veranstaltung mit externen Teilnehmern, ist es ebenfalls sinnvoll, eine Teilnehmerliste zu führen. So können Sie im Falle einer Infektion schnell reagieren und alle Beteiligten informieren.

Jeder kann für Hygiene am Arbeitsplatz sorgen! Kleine Maßnahmen können hier Wunder wirken und für die Gesundheit der Mitarbeiter, aber auch externer Geschäftspartner oder Dienstleister förderlich sein. Identifizieren Sie die Risiken, die in Ihrem Büro zu einer höheren Infektionsgefahr führen und sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter dafür. Bedenken Sie aber auch: Dutzende Verbote aufzustellen kann nach hinten losgehen. Appellieren Sie lieber an das Gemeinschaftsgefühl und das Verantwortungsbewusstsein Ihres Teams und empfehlen Sie, anstatt zu verbieten.

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