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So gut wie jedes Unternehmen managt sein Wissen auf die eine oder andere Art. Je nach Innovationskraft, Unternehmenskultur und Bedeutung von Wissen werden Intranets gestaltet und gepflegt. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen 3 Tools die einzeln oder auch zusammen entsprechend dieser Kriterien eingesetzt werden können.

  1. Das Unternehmenswiki
    Gerade in starren Unternehmen sind Wikis als Wissensdatenbank weit verbreitet. Wikis sind eine Form der einseitigen Kommunikation und bieten kaum Feedbackfunktionen. Aus diesem Grund können sie maximal als Teil eines modernen Wissensmanagements angesehen werden. Inhalte eines Wikis müssen durch eine zuständige Person erstellt und gepflegt werden. Eine freiwillige Inhaltspflege aus der Mitarbeiterschaft heraus ist unrealistisch (siehe zurückliegenden Beitrag zu den persönlichen Wissenstransferbarr
  2. ieren).
    Sie eigenen sich bspw. als Mitarbeiterhandbuch für neue Kollegen, um etwas über Unternehmensabläufe oder Besonderheiten zu erfahren (z.B. was beim Ausfüllen des Urlaubantrags zu beachten ist) oder als Wissensdatenbank in produzierenden Unternehmen, deren Mitarbeiter stets wiederkehrende Arbeitsschritte durchführen.

  3.  Der unternehmensinterne Blog
    Einen internen Blog zu pflegen bietet sich gerade für größere Unternehmen an. Hier können aktuelle Themen und Nachrichten innerhalb der Belegschaft verbreitet werden. Der Blog ist eine chronologisch abwärts sortierte Liste von Einträgen und ist somit als Wissensdatenbank nur geringfügig geeignet. Er kann intern für Transparenz sorgen und so ungewollten „Flurfunk“ reduzieren. Durch eine aktivierte Kommentarfunktion bietet ein Blog zudem die Möglichkeit der zweiseitigen Kommunikation. Feedback, Anregungen und Kritik sind somit möglich und können genutzt werden. Ähnlich dem Wiki benötigt der Blog einen Verantwortlichen, der sich um die Inhalte kümmert. Dabei muss er nicht alle Einträge selber verfassen. So sind Gastbeiträge von verschiedenen Mitarbeitern oder Externen vorstellbar. Gerade andere Mitarbeiter können so ihre Reputation und ihren Status als Experte verbessern. Leser werden gleichzeitig für die Arbeitsbereiche ihrer Kollegen sensibilisiert. Sie lernen etwas, erfahren einen möglichen Ansprechpartner für zukünftige Herausforderungen auf dem Gebiet des Beitrags oder können gar Wissen zur Thematik in Form von Kommentaren oder dem persönlichen Kontakt beitragen.

  4.  Enterprise Social Networks
    Mittlerweile existieren unzählige Kommunikations-, Kollaborations- und Projektmanagementtools. Einige gehen den Weg des Minimalismus und spezialisieren sich auf ein Thema, andere versuchen alles in einer Plattform zu vereinen. Enterprise Social Networks gehören zu diesen Allroundern. Die Liste der Anbieter ist lang – Anbieter wie IBM Connections, Jive, SharePoint, Yammer oder die beliebten Hamburger Plattformen Coyo und Just Social unterscheiden sich zum Teil im Umfang der Funktionen und Usability. Enterprise Social Networks werden auch als Collaboration-Plattformen oder Social-Intranet bezeichnet, entwickelten sich Ende der 2000er Jahre und sind aus modernen und innovativen Unternehmen heutzutage nicht mehr wegzudenken. Am einfachen lassen sich Enterprise Social Networks mit einer Art Facebook für Unternehmen beschreiben, wobei sie weit über den reinen kommunikativen Zweck hinausgehen und kollaborative Elemente sowie spezialisierte Elemente des Wissensmanagements hinzugefügt wurden. So sind Wikis und Blogs oftmals integrierte Bestandteile und werden durch Newsfeeds, Documents Sharing, Chats sowie Kalender- und Suchfunktionen erweitert. Datenablage auf persönlichen Rechnern und interner E-Mail-Verkehr werden so auf ein Minimum reduziert. Durch das persönliche Profil eines Mitarbeiters kann er sich zudem als Experte auf einem Gebiet auffindbar machen und relevante Links, Dokumente, Beiträge und Studien posten oder im Kollegium um Hilfe bitten oder diese bei freien Kapazitäten anbieten. In den Netzwerken können in Projekträumen Informationen abgelegt, diskutiert, gefragt und Externe eingeladen werden. Die meisten Netzwerke sind zudem mobil und geräteunabhängig. Wie sie Enterprise Social Networks einführen und wie das passende Change-Management dazu aussieht, das klären wir im kommenden Beitrag.

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